FPD - Strategietagung

13./14. September 2021, digital

Am 13. und 14. September veranstaltete FPD eine digitale Strategietagung, bei der sich 42 Akteur:innen aus Wissenschaft, Praxis und Politik gemeinsam mit der Koordinierungsgruppe von FPD austauschen konnten mit dem Ziel, die künftige strategische und inhaltliche Ausrichtung des Netzwerkes zu gestalten.

 

Ziel der Tagung war es, das Netzwerk von FPD für die kommenden Jahre im Feld der Internationalen Jugendarbeit zu positionieren, sinnvolle Arbeitsweisen und Methoden in einer postpandemischen Zeit zu definieren und für die Arbeitsfelder relevante Forschungsbedarfe zu identifizieren. Mit dem Fokus, eine längerfristige Strategie zur Entwicklung und Orientierung von FPD zu erarbeiten, ersetzte die Strategietagung damit das regelmäßig stattfindende Konsultationstreffen, auf dem üblicherweise die Projekte entwickelt werden, die im kommenden Jahr in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis umgesetzt werden.

 

Nach einem kurzen Kennenlernen wurde die Tagung mit einer Stellungnahme zur Bedeutung von FPD für die Internationale Jugendarbeit durch das BMFSFJ eingeleitet, welches das Netzwerk finanziell fördert. Anschließend hatten die Teilnehmenden im Rahmen eines Open Space die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Themen zu befassen, Rollen und Zuständigkeiten von FPD zu reflektieren und konstruktive Ideen zur künftigen Arbeitsweise des Netzwerks zu entwickeln.

 

Innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Runden haben sich die Teilnehmenden mit folgenden Themen beschäftigt:

  • Der Wirkungsraum des FPD-Netzwerks
  • Die Verortung von FPD im wissenschaftlichen Diskurs (I und II)
  • FPD als Schnittstelle zur Politik? (I und II)
  • Forschungsbedarfe in der IJA (I und II)
  • Die Europäische Ausrichtung des FPD-Netzwerkes
  • Formate für gelingende Zusammenarbeit und Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit

In den arbeitsintensiven Gruppenarbeiten wurde in besonderem Maße die gegenseitige Wertschätzung von Wissenschaft und Praxis deutlich. Diese Einschätzung teilten auch Dr. Helle Becker (Transfer für Bildung e.V.), Daniel Poli (IJAB) und Prof. Dr. Andreas Thimmel (TH Köln), die als Vertretung der Koordinierungsgruppe des FPD-Netzwerks ihre Zufriedenheit über die große Anzahl an Teilnehmenden, die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen und die vielfältigen Forschungsthemen in spontanen Statements zum Ausdruck brachten.

 

Die vielen Ideen zur Ausgestaltung des Netzwerks, die von allgemeinen Anregungen bis hin zu konkreten Vorschlägen reichen, werden nun in einem Strategiepapier aufbereitet, welches als Grundlage für die künftige Arbeit von FPD dienen soll und in Kürze zum Download zur Verfügung steht.

 

Wir danken allen Teilnehmenden für die aktive Mitarbeit und das Einbringen der eigenen, vielfältigen Expertisen in die künftige Ausrichtung des FPD-Netzwerks!