Aktuelle Projekte

Die fachliche Weiterentwicklung des Netzwerkes geschieht durch Kooperationsprojekte mit Akteur*innen aus Forschung und Praxis in Form von Fachtagen, Netzwerktreffen, Konzeptentwicklungen, Evaluationen oder Recherchen.


Der FPD- Newsletter hält Sie über aktuelle Entwicklungen und Beteiligungsmöglichkeiten auf dem Laufenden. Bei Interesse können Sie uns auch direkt kontaktieren.



Strategische Perspektiven für FPD

Die Durchführung der Zugangsstudie und die sich daraus ergebenden Folgeprozesse prägten die Arbeit der letzten Jahre bei FPD. Auch in Zukunft werden die Erkenntnisse und Themen rund um Zugangsbarrieren relevant bleiben und sollten nicht in den Hintergrund geraten. Gleichzeitig führen aktuelle Entwicklungen dazu, dass neue Aspekte für das Netzwerk an Bedeutung gewinnen. Eine inhaltliche Neuausrichtung, die mittelfristig die Aktivitäten von FPD bestimmt, scheint deshalb sinnvoll und an der Zeit. Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Wissenschaft und Praxis der unterschiedlichen Arbeitsfelder wird daher in diesem Projekt eine strategische Perspektive erarbeitet, die einen Auftrag für das Netzwerk und die Koordinationsstelle formuliert.

 

Ansprechpartner: Andreas Rosellen


AIM-Förderung

Seit 2019 besteht im Rahmen von FPD die Möglichkeit, Studierende zu fördern, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit Themen der Internationalen Jugendarbeit auseinandersetzen. Die Förderung richtet sich sowohl an Studierende im Bachelor- als auch im Masterstudium und kann auf www.lernfeld-unterwegs.de beantragt werden. Zudem werden digitale Forschungs- und Praxisdialoge ausgerichtet, auf denen sich Studierende über die Internationale Jugendarbeit und das Kinder- und Jugendreisen informieren und sowohl wissenschaftliche, als auch praktische Impulse erhalten können. Auf diese Weise möchte FPD dazu beitragen, dass sich mehr Studierende mit den Inhalten des Arbeitsfeldes auseinandersetzen und so relevante Forschungsarbeiten entstehen.

 

Ansprechpartnerin: Lina Kathe


Neue Formate und Wege zur Teilnahme

Dieses Projekt setzt unmittelbar an der Erkenntnis der Zugangsstudie an, die den Bedarf von Formaten verdeutlicht, die sich stärker an den Lebenswelten junger Menschen orientieren. Häufig nehmen diese demnach nicht teil, weil sie sich vom Angebot nicht angesprochen fühlen oder es nicht zu ihren Interessen passt. Nachdem im Jahr 2020 bereits eine vierteilige digitale Jugendbeteiligungswerkstatt zur Entwicklung neuer Formate in Zusammenarbeit mit Jugendzentren in Köln und Hamburg umgesetzt wurde, sind für dieses Jahr vor Ort stattfindende Werkstätten geplant.

 

Ansprechpartnerin: Lina Kathe


Auswirkungen der Pandemie auf lokale Netzwerkstrukturen der IJA

Bei den bisherigen Ansätzen zur Erweiterung der Zielgruppen für internationale Formate der Jugendarbeit hat sich der Aufbau von lokalen Netzwerken und die daran anschließende kontinuierliche Koordination der Netzwerkarbeit besonders bewährt. Die Bedeutung des Themenfeldes ist - besonders in diesen herausfordernden Zeiten - nach wie vor sehr hoch, weshalb in diesem Jahr der Schwerpunkt der Untersuchung auf die Auswirkungen der Pandemie auf kommunale Netzwerkstrukturen gelegt werden soll. Dazu wird ein Forschungsvorhaben entwickelt, das die Struktur- und Prozessqualität lokaler Netzwerke vor dem Hintergrund der Pandemie unter die Lupe nimmt. 

 

Ansprechpartner: Andreas Rosellen


Systemische Wirkungen der Internationalen Jugendarbeit

Mit diesem Projekt möchte FPD einen Beitrag dazu leisten, den Zusammenhang systemischer Wirkungen, also der Wirkungen über die individuelle Ebene der Jugendlichen hinaus auf gesellschaftliche und demokratische Prozesse, besser sichtbar zu machen und möglicherweise ein geeignetes Forschungsvorhaben zu entwickeln. Nachdem im vergangenen Jahr zwei Expertisen erstellt wurden, die den bisherigen Stand der Forschung sichten und theoretische Ansätze aus anderen wissenschaftlichen Fachdisziplinen bündeln, werden in 2021 Gruppendiskussionen mit Fachkräften und Jugendlichen durchgeführt, die das in der Praxis bestehende Erfahrungswissen um systemische Wirkungen greifbar machen sollen.

 

Ansprechpartner: Johannes Eick


Panelstudien Freizeiten und Internationale Jugendbegegnungen

Die Panelstudie internationale Jugendbegegnungen wurde im Rahmen der Zugangsstudie aufgesetzt und 2019 um den Freizeitbereich erweitert. Die erste Datenanalyse der Panelstudie internationale Jugendbegegnungen aus den Jahren 2017/2018 kann hier heruntergeladen werden. Abhängig von den pandemischen Entwicklungen soll die Studie auch in diesem Jahr weitergeführt und neue Träger aus der Internationalen Jugendarbeit und dem Freizeitbereich für die Teilnahme begeistert werden.

 

Ansprechpartner: Johannes Eick


Hochschulkooperationen

Themen, Fragestellungen und Entwicklungen der Internationalen Jugendarbeit spielen in Lehre und Forschung von Hochschulen in Deutschland derzeit keine besonders große Rolle. Durch Kooperationsgespräche mit Lehrstühlen und Studiengangsbeauftragten soll die Bedeutung wieder steigen. Gemeinsam werden bspw. Lehrveranstaltungen oder Praxisbesuche organisiert. Studierende können die Arbeitsfelder auf diese Weise kennenlernen und berufliche Perspektiven entwickeln.

 

Ansprechpartner: Andreas Rosellen



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