Aktuelle Projekte

Die fachliche Weiterentwicklung des Netzwerkes geschieht durch Kooperationsprojekte mit Akteur*innen aus Forschung und Praxis in Form von Fachtagen, Netzwerktreffen, Konzeptentwicklungen, Evaluationen oder Recherchen.

Auf dem jährlich im Herbst stattfindenden Konsultationstreffen, der zentralen Planungs- und Netzwerkveranstaltung des Netzwerks, werden mit den anwesenden Akteur*innen neue Projekte entwickelt und abgeschlossene Projekte ausgewertet.


Der FPD- Newsletter hält Sie über aktuelle Entwicklungen und Beteiligungsmöglichkeiten auf dem Laufenden. Bei Interesse können Sie uns auch direkt kontaktieren.



Zugangsstudie +

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Warum nicht? Studie zum Internationalen Jugendaustausch: Zugänge und Barrieren“ (Zugangsstudie) wurde von 2016 bis 2018 in einer interdisziplinären und multimethodischen Studie untersucht, wie hoch der Anteil junger Menschen ist, die an Austauschmaßnahmen teilnehmen und welche Gründe zu einer Nichtteilnahme führen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen finden Sie hier.

Das Folgeprojekt „Zugangsstudie +“ (2018-2020) verfolgt das Ziel, die Forschungsergebnisse zu verbreiten, internationale Perspektiven zu sammeln und langfristig Zugangsbarrieren abzubauen, um mehr jungen Menschen eine Teilnahme an Formaten des internationalen Jugendaustauschs zu ermöglichen. Dazu werden in 2019 sechs nationale und vier internationale Veranstaltungen durchgeführt (Koordination und Konzeption: FPD und TH Köln, gefördert durch Robert Bosch Stiftung).

 

Ansprechpartner: Andreas Rosellen


Begleitung von Abschlussarbeiten

Durch Sondierungsbesuche, Fach- und Lehrveranstaltungen konnte in den vergangenen Jahren ein Beitrag geleistet werden, um Forschung und Lehre zu den Arbeitsfeldern der IJA und des Kinder- und Jugendreisens zu stärken. Nach wie vor werden die damit verbundenen Themen und Inhalte jedoch nicht flächendeckend platziert. Um die Verbreitung der o.g. Arbeitsfelder an Hochschulen zu fördern, möchten wir 2019 den Fokus auf Studierende der Fachbereiche Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen sowie auf Lehramtsstudierende setzen, um sie in ihren Qualifikationsarbeiten (Bachelor oder Master) zu unterstützen.

 

Ansprechpartnerin: Claudia Gerbaud


Neue Formate und Wege zur Teilnahme

Im Zuge des Projektes sollen die Ergebnisse der Zugangsstudie und vorangegangener wissenschaftlicher Erkenntnisse (z.B. das Konzept des Mobilitätspuzzles) im Kontext von Erreichbarkeit und neuen bzw. geeigneten Formaten weitergedacht werden. Ziel ist es, durch neue (innovative) Formate, die von Jugendlichen und lokalen Fachkräften entwickelt werden, ein breiteres Spektrum von Mobilitätsangebot abzudecken.

Diese Formate sollen unter der gemeinsamen Prämisse „Vom Tourist zum Teilnehmenden“ stehen, pädagogische Begleitung und Begegnungserfahrungen involvieren und damit Jugendlichen eine persönlichkeitsstärkende, einprägsame Erfahrung ermöglichen.

 

Ansprechpartner: Andreas Rosellen


Wissenschaftliche Fachveranstaltung

Im Jahr 2018 wurde im Projekt „Die politische Dimension der Internationalen Jugendarbeit“ eine wissenschaftliche Fachveranstaltung umgesetzt, die Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Fachrichtungen zusammenbrachte, um einen bildungstheoretischen Diskurs zur Politisierung der IJA anzuregen.

 

In 2019 werden verstärkt Nachwuchswissenschaftler*innen mit diesem Format angesprochen, um den Stand der Forschung sowie neue Forschungsprojekte zu diskutieren. Das Netzwerk von FPD zeigt Unterstützungsplattformen und möchte so die Wahrnehmung von Forschung im Feld der IJA steigern. Mehr Infos finden Sie hier.

 

Ansprechpartner: Andreas Rosellen


Lokale Verankerung und strukturelle Rahmenbedingungen

Bei den bisherigen Ansätzen zur Erweiterung der Zielgruppen für internationale Formate der Jugendarbeit hat sich der Aufbau von lokalen Netzwerken und die daran anschließende kontinuierliche Koordination der Netzwerkarbeit besonders bewährt. Als Beispiel sei hier die Initiative „Kommune Goes International (KGI)“ genannt, die mit Förderung des BMFSFJ seit 2011 besteht. Auch die Erkenntnisse der Zugangsstudie weisen darauf hin, dass eine Stärkung lokaler Strukturen der Jugendarbeit dazu führen kann, Zugänge zur Internationalen Jugendarbeit zu erleichtern und Teilnahmebarrieren abzubauen.

 

Vor diesem Hintergrund zielt dieses Projekt darauf ab, Wissen zu Gelingensbedingungen von lokalen/regionalen Netzwerken zu generieren und die Qualität von einzelnen Strukturelementen zu untersuchen. Diese wissenschaftliche Untersuchung nimmt verantwortliche Akteure und Akteurinnen der beteiligten lokalen und regionalen Netzwerke in den Fokus. Eine zweite Zieldimension des Projektes ist es, ein Forschungsvorhaben zu entwickeln, um lokale Bildungsberichte zu analysieren und Indikatoren zur Verankerung Internationaler Jugendarbeit in eben jenen Berichten zu entwickeln.

 

Ansprechpartnerin: Claudia Gerbaud


Panelstudie

Mit der in 2017 begonnenen „Panelstudie internationale Jugendbegegnungen“ sollen dauerhaft Daten zu internationalen Jugendbegegnungen auf einer möglichst repräsentativen Basis gewonnen werden. Zudem wird in diesem Jahr eine zweite Panelstudie zu Kinder- und Jugendfreizeiten aufgebaut. Dabei kommt das (maßgeblich vom DFJW, DPJW und IJAB angestoßene) Online-Evaluationstool i-EVAL zum Einsatz, mit der die Jugendlichen ihre Rückmeldungen in kurzer Zeit am Smartphone eingeben können.

 

Ansprechpartner: Johannes Eick


Peer-Multiplikator*innen für die IJA

Peer-Ansätze werden auch in der Internationalen Jugendarbeit genutzt, um Zugangsbarrieren zu Programmen abzubauen und neue Zielgruppen zu gewinnen. Ziel der in diesem Projekt vorgesehenen Bestandsaufnahme ist ein Überblick über existierende Peer-Ansätze und deren Rahmenbedingungen. Aktuelle und zukünftige Projekte in der Internationalen Jugendarbeit erhalten dadurch Ideen und Anregungen zur Weiterentwicklung. Einen tieferen Einblick in das Projekt "Peer-Ansätze in der Internationalen Jugendarbeit" können Sie im ersten Zwischenbericht gewinnen.

 

Ansprechpartner: Michel Roever


Praxismessen-Service

Um die Arbeitsfelder Internationale Jugendarbeit und (inter)nationales Kinder- und Jugendreisen unter Studierenden bekannt(er) zu machen und die Themen an Hochschulen zu platzieren, betreut ein Team von transfer e.V. bundesweit Messestände auf Praxismessen an ausgewählten (Fach-)Hochschulen, Fach(ober)schulen und Universitäten. Es informiert die Studierenden über die grundsätzlichen Möglichkeiten, im Bereich des Kinder- und Jugendreisens und in der Internationalen Jugendarbeit ein Praktikum zu absolvieren bzw. sich ehrenamtlich oder freiberuflich zu engagieren. Darüber hinaus gibt das Team die bereitgestellten Informationen der zu dem Praxismessen-Service angemeldeten Organisationen an die Studierenden weiter und empfiehlt diese als geeignete Praxis- oder Jobstelle.

 

Weitere Informationen und eine aktuelle Auflistung der bereits feststehenden Termine und Hochschulen entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular.

 

Ansprechpartnerin: Lina Kathe


Hochschulkooperationen

Themen, Fragestellungen und Entwicklungen der Internationalen Jugendarbeit spielen in Lehre und Forschung von Hochschulen in Deutschland derzeit keine besonders große Rolle. Durch Kooperationsgespräche mit Lehrstühlen und Studiengangsbeauftragten soll die Bedeutung wieder steigen. Gemeinsam werden bspw. Lehrveranstaltungen oder Praxisbesuche organisiert. Studierende können die Arbeitsfelder auf diese Weise kennenlernen und berufliche Perspektiven entwickeln.

 

Ansprechpartner: Claudia Gerbaud


Steuergruppe zur Kooperationsplanung FPD-IBS

Bis 2020 soll der Anteil junger Menschen in beruflicher Ausbildung, die eine internationale Erfahrung im Rahmen ihrer Ausbildung machen, auf 10% ansteigen. Aus diesem Grund kooperiert die Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung (IBS) mit FPD und verschiedenen beteiligten Partnern aus Fachorganisationen, kommunaler Ebene, Wirtschaft und Forschung. Im Rahmen einer Steuergruppe werden Maßnahmen geplant, die einen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels leisten.

 

Ansprechpartner: Andreas Rosellen