Aktuelle Projekte

Die fachliche Weiterentwicklung dieses Netzwerkes geschieht durch Kooperationsprojekte mit Akteur:innen aus Forschung und Praxis in Form von Fachtagen, Netzwerktreffen, Konzeptentwicklungen, Evaluationen oder Recherchen.


Der FPD- Newsletter hält Sie über aktuelle Entwicklungen und Beteiligungsmöglichkeiten auf dem Laufenden. Bei Interesse können Sie uns auch direkt kontaktieren.



Netzwerk- und Dialogveranstaltungen

Das Netzwerk von Forschung und Praxis im Dialog erzeugt für das Arbeitsfeld der Internationalen Jugendarbeit (IJA) wichtige Erkenntnisse und bietet eine einzigartige Möglichkeit für den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Akteur:innen, die sich im Netzwerk engagieren, ziehen aus diesem Austausch einen Mehrwert für ihre eigenen Tätigkeiten. Gleichzeitig möchte das Netzwerk weiter wachsen und auch bisher noch nicht eingebundene Akteur:innen erreichen. Bei Netzwerkveranstaltungen und Dialogworkshops werden Projektergebnisse verbreitet, Raum für Austausch untereinander zu aktuellen Schwerpunktthemen und die Reflexion der eigenen Praxis geboten. 

In 2026 werden im Kontext von FPD folgende Angebote stattfinden.

  1. Zwei digitale und ein analoges Arbeitsgruppentreffen der "AG Politische Dimension in der Internationalen Jugendarbeit"
  2. Eine analoge Veranstaltung zum Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis

Ansprechpartnerin: Nina Festing


Zusammenarbeit mit Hochschulen

Seit 2011 informiert und kooperiert FPD mit Vertreter:innen von unterschiedlichen Hochschulen, um die Sichtbarkeit des Handlungs- und Forschungsfeldes zu erhöhen. Das Projekt Hochschulkooperationen setzt sich dafür ein, dass Studierende die Arbeitsfelder IJA und Kinder- und Jugendreisen kennen lernen, die Arbeitsfelder in Lehre und Forschung an deutschen Hochschulen präsenter werden und neue Partner:innen aus der Wissenschaft für FPD gewonnen werden. Durch Kooperationsgespräche mit Lehrstühlen und Studiengangsbeauftragten soll die Bedeutung wieder steigen. Gemeinsam werden bspw. Lehrveranstaltungen oder Praxisbesuche organisiert. Studierende können die Arbeitsfelder auf diese Weise kennenlernen und berufliche Perspektiven entwickeln.

 

Hier erhalten Sie nähere Informationen zu Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen FPD und Hochschulen.

 

Seit 2019 werden im Rahmen der AIM-Förderung Studierende an deutschsprachigen Hochschulen im In- und Ausland gefördert, die sich in ihren Bachelor- oder Masterarbeiten mit Themen der Internationalen Jugendmobilität befassen. Ziel ist es, dass sich mehr Studierende mit den Inhalten des Arbeitsfeldes auseinandersetzen, ihnen eine Möglichkeit geboten wird sich in das Netzwerk von FPD einzubringen und der Nachwuchs im Handlungs- und Forschungsfeld der Internationalen Jugendarbeit gefördert wird. Dies geschieht über die inhaltliche Betreuung ausgewählter Abschlussarbeiten, eine aktive Einbindung in FPD-Veranstaltungen und durch ein Netzwerktreffen ehemaliger Geförderten.

 

Informationen zum Förder-, Bewerbungs- und Auswahlprozess finden Sie hier. ACHTUNG: Die Förderung wird für das Jahr 2026 temporär ausgesetzt!

Bereits geförderte Abschlussarbeiten finden Sie hier.

 

Ansprechpartnerin: Rosaria Picone


Panelstudien Freizeiten und Internationale Jugendbegegnungen

Die Panelstudien verfolgen das Ziel, repräsentative Daten für die Felder der Internationalen Jugendarbeit und Kinder- und Jugendfreizeiten zu erheben und damit die wissenschaftliche Datenlage des gemeinsamen Arbeits- und Handlungsfeldes zu verbessern. Die repräsentativen Daten können für unterschiedliche Akteure als Argumentationsleitlinien auf politischer Ebene genutzt werden. In Bezugnahme auf die Daten wird ein Dialog zwischen Forschung und Praxis angeregt, der Rückschlüsse auf die Arbeitsfelder erlaubt und seine Weiterentwicklung fördert. 

FPD übernimmt im Rahmen der Panelstudie die Akquise und kontinuierliche Begleitung der Träger des Panels. Darüber hinaus koordiniert FPD die Sitzungen des begleitenden "Kreuznacher Beirats". 

Träger, die an der Panelstudie teilnehmen, nutzen das kostenlose Erhebungsinstrument i-EVAL.eu und i-EVAL-Freizeiten. Möchten Sie mit Ihren Internationalen Jugendbegegnungen oder Ihrer Kinder- und Jugendfreizeit auch an der Panelstudie teilnehmen oder lernen wie Sie Ihre eigenen erhobenen Daten zur Weiterentwicklung ihrer Angebote nutzen können?

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ein Anmeldeformular finden Sie hier.

 

Die Doppeljahresauswertungen für 2023 und 2024 der Panelstudien "Kinder- und Jugendfreizeiten" und "Internationale Jugendbegegnungen" stehen frei zum Download zur Verfügung.

 

Im Sommer 2026 werden die Ergebnisse der Panelstudie Kinder- und Jugendfreizeiten in der Publikation „Gute Reise“ (Hrsg. Woflgang Ilg und Judith Dubiski) in der Buchreihe „Buchreihe „Fahren. Reisen. Begegnen. Camp and Mobility Studies“ bei Beltz Juventa erscheinen.

 

Die Ergebnisse der Panelstudie Internationale Jugendbegegnungen erschienen im zweijährigen Turnus im "Datenreport Internationale Jugendarbeit", herausgegeben von IJAB e.V. Der nächste Datenreport erscheint ebenfalls im Jahr 2026. 

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Katharina Teiting.

 

Ansprechpartner: Katharina Teiting


Mental Health in der Internationalen Bildungsarbeit

Fachkräfte in der Internationalen Bildungsarbeit stehen vor der Herausforderung, mit emotional stark beanspruchten oder traumatisierten Jugendlichen zu arbeiten, während sie selbst unter hohem Arbeitsdruck und Fachkräftemangel leiden. Das Projekt untersucht, welche konkreten Herausforderungen vorliegen und welche pädagogischen Konzepte und organisationalen Strukturen notwendig sind und welche bestehenden Maßnahmen besonders hilfreich sind, um Fachkräfte zu entlasten und Jugendliche besser zu unterstützen. Ziel ist die pädagogische und konzeptionelle Auseinandersetzung mit dem Thema im Kontext der internationalen Bildungsarbeit. Typische Problemlagen und Ressourcen genauso wie bestehende Maßnahmen und Strukturen sollen sichtbar gemacht und fundierte Empfehlungen für die Weiterentwicklungen des Arbeitsfeldes abgeleitet werden. Als Ergebnisse liegen eine strukturierte Übersicht bestehender Maßnahmen, eine Zusammenfassung typischer Herausforderungen (Critical Incidents – konkrete Situationen bei Fachkräften und Jugendlichen), eine Beschreibung der zentralen Wirkmechanismen von Mental Health im Arbeitsfeld sowie eine Kurzpublikation für Forschung, Praxis und Fachpolitik vor.

 

Ansprechpartner: Katharina Teiting



FPD wird koordiniert durch

 

transfer e.V.

Buchheimer Straße 64

51063 Köln