i-EVAL-Workshop: Einführung in das neue Online-Evaluationstool und Vorstellung der Panelstudie 2019/2020

02.06.2021, digital

 

Pünktlich zum Relaunch der Online-Plattform i-EVAL Anfang Juni 2021 veranstaltete FPD einen Workshop mit 52 Teilnehmer:innen, um sich näher mit dem Evaluationstool auseinanderzusetzen. So wurden die neue Funktionsweisen von i-EVAL vertiefend vorgestellt, erste Erkenntnisse aus der neu erscheinenden Panelstudie 2019+2020 diskutiert und praktische Anwendungsmöglichkeiten des Online-Tools besprochen. Der Workshop schloss sich nahtlos an die Fachveranstaltung von IJAB zu dem Relaunch von i-EVAL an, über die hier mehr erfahren werden kann.

 

Johannes Eick (transfer e.V.) übernahm die Moderation der Veranstaltung und übergab das Wort nach der Eröffnung des Workshops zunächst an Judith Dubiski vom Forschungsverbund Freizeitenevaluation, die als ersten Programmpunkt der Veranstaltung die generellen Erweiterungen, neuen Funktionsweisen sowie die überarbeitete Nutzungsoberfläche von i-EVAL erläuterte. Am Beispiel einer Testevaluation in i-EVAL-Freizeiten (www.i-eval-freizeiten.de) erklärte Sie anschaulich die unterschiedlichen Schritte der Evaluation, vom Anlegen einer Freizeit bis hin zur Darstellung der Auswertungsergebnisse. Unter den Erweiterungen von i-EVAL sticht v.a. die neue Plattform zur Evaluation von Konfirmand:innenfahrten, www.i-konf.eu, heraus, aber auch die mögliche Nutzung von www.i-eval.eu in mittlerweile sieben Sprachen (das Tool zur Evaluation von Jugendbegegnungen ist neben deutsch, englisch, polnisch, französisch und ukrainisch nun auch in griechischer und hebräischer Sprache verfügbar).

 

Im Anschluss stellte Wolfgang Ilg ausgewählte Erkenntnisse der Panelstudie aus den Jahren 2019+2020 vor. Die seit 2017 laufende Panelstudie erhebt auf der Grundlage von i-EVAL quantitative Daten darüber, wie Kinder und Jugendliche die Teilnahme an Freizeiten und Jugendbegegnungen erleben und bietet so eine breite Datenbasis zur Qualitätsentwicklung des Arbeitsfelds. Falls Sie Begegnungen oder Freizeiten mit i-EVAL auswerten und Ihre Daten anonym der Wissenschaft zur Verfügung stellen und so zur Stärkung der Arbeitsfelder beitragen möchten, wenden Sie sich gerne an Johannes Eick (eick(at)transfer-ev.de). Mehr Informationen zur Studie finden Sie unter www.panelstudie.de, auch die neuen Erkenntnisse stehen dort zeitnah zur Verfügung.

 

Schließlich berichtete Damian Zimmermann von der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi, Trogen in der Schweiz, wie sie i-EVAL als Instrument zum organisationsinternen Qualitätsmanagement einsetzen. Basierend auf einer differenzierten, an den eigenen pädagogischen Zielen orientierten Wirkungslogik hat die Stiftung Indikatoren entwickelt und in das Online-Evaluationstool eingespeist, sodass sie die eigenen Ziele nun mithilfe von i-EVAL überprüfen und ggf. mit entsprechenden Maßnahmen auf aktuelle Entwicklungen eingehen können. Dieser organisationsspezifische Einsatz des Evaluationstools ist ein gutes Beispiel für den vielfältigen Nutzen von i-EVAL für Träger aus der Internationalen Jugendarbeit und dem Kinder- und Jugendreisen.

 

Wir danken allen Anwesenden für Ihre Teilnahme und das Interesse an i-EVAL!

Die Dokumentation zum Workshop wird demnächst hier als Download zur Verfügung stehen.